Die Zukunft der nachhaltigen Beschaffung im Kunsthandwerk

Gewähltes Thema: Die Zukunft der nachhaltigen Beschaffung im Kunsthandwerk. Willkommen zu einer inspirierenden Reise durch Materialien, Menschen und Methoden, die Handwerk wertschätzen, Ressourcen schützen und Geschichten erzählen. Begleiten Sie uns, teilen Sie Ihre Erfahrungen und abonnieren Sie, um nichts zu verpassen.

Warum nachhaltige Beschaffung jetzt zählt

Holz, Ton, Wolle oder Flachs werden zu lebendigen Erzählungen, wenn ihre Herkunft bekannt ist. Eine Holzwerkstatt im Schwarzwald verwandelt Sturmholz in Löffel, die von Wäldern, Wetter und der Geduld der Försterinnen berichten.

Warum nachhaltige Beschaffung jetzt zählt

Lebenszyklusanalysen, CO2-Bilanzen und Wasserfußabdrücke helfen, Entscheidungen zu belegen. Wer misst, kann verbessern: vom energiearmen Brennprogramm in der Keramik bis zur Abfallminimierung bei Zuschnitten in der Ledermanufaktur.
FSC-Holz und heimische Alternativen
Zertifizierte Forstwirtschaft, Sturmholz und Obstbaumreste aus regionalen Pflegemaßnahmen senken ökologische Risiken. Drechslerinnen berichten, dass Obstholz nicht nur wunderschön zeichnet, sondern auch Transportwege verkürzt und lokale Pflegeprojekte finanziell unterstützt.
Pflanzenfarben und ungiftige Beizen
Indigo, Krapp und Walnussschale erzeugen Tiefe ohne giftige Rückstände. Moderne, REACH-konforme Beizen schonen Gesundheit und Umwelt. Tücher, die mit Regenwasser gefärbt wurden, tragen die leichte Unregelmäßigkeit echter Natur – charmant und einzigartig.
Biobasierte Werkstoffe
Myzelverbunde, Kasein-Kunststoff und Hanfkomposite eröffnen neue Gestaltungsspielräume. Eine Werkstatt experimentiert mit myzelbasierten Lampenschirmen: leicht, formstabil, kompostierbar. Reparierbarkeit bleibt Leitstern, damit Materialien möglichst lange im Kreislauf bleiben.

Transparenz-Technologien im Atelier

Jedes Material erhält einen fälschungssicheren Eintrag: Waldparzelle, Ernte, Transport, Verarbeitung. Kundinnen scannen einen Code und erfahren, wer das Holz schlug, wer das Garn spann und welche Wege das Produkt gegangen ist.

Design für Langlebigkeit und Reparatur

Modulare Konzepte

Austauschbare Griffe, verschraubte statt verklebte Verbindungen, standardisierte Maße: So lassen sich Teile reparieren, ohne das Ganze zu opfern. Eine Töpferin nutzt steckbare Komponenten, damit Kundinnen später Glasuren nachrüsten können.

Patina statt Perfektion

Oberflächen dürfen leben. Eine Familie erzählt von einem Holzbrett, das über Jahrzehnte Schnitte, Feste und Jahreszeiten sammelte. Patina wird zur Biografie – ein stilles Argument gegen Wegwerfmentalität.

Reparaturkultur gemeinsam leben

Anleitungen, Ersatzteile und lokale Reparaturtreffen halten Objekte im Gebrauch. Wer seine Erfahrungen teilt, inspiriert andere. Schreiben Sie uns, welche Reparatur Ihnen gelungen ist, und helfen Sie, eine offene Kultur zu pflegen.

Fairness und Zusammenarbeit in der Lieferkette

Langfristige Verträge

Abnahmegarantien ermöglichen Produzentinnen Investitionen in bessere Werkzeuge, Ausbildung und ökologische Praktiken. Ein Korbflechterhof berichtet, wie mehrjährige Zusagen den Umstieg auf pestizidfreie Weidenpflanzungen finanziell möglich machten.

Gerechte Preise transparent machen

Offene Kalkulationen zeigen, wofür gezahlt wird: Rohstoffe, Löhne, Energie, Transport, Gemeinwohlbeiträge. Diese Transparenz stärkt Vertrauen und gibt Kundinnen das gute Gefühl, bewusst Verantwortung zu übernehmen.

Wissen teilen

Gemeinsame Schulungen, offene Muster und Materialleitfäden bringen die Branche voran. Teilen Sie Ihr Best-Practice-Dokument mit unserer Community und diskutieren Sie, welche Beschaffungsentscheidungen messbar den größten Unterschied machen.

Klimapositives Handwerk

Agroforstprojekte liefern Holz, Fasern und Nahrung zugleich. Schäfereien mit Weidemanagement stabilisieren Böden und liefern Wolle. Erzählen Sie uns, welche regionalen Initiativen Sie unterstützen – wir stellen inspirierende Beispiele vor.

Klimapositives Handwerk

Photovoltaik auf dem Dach, Wärmerückgewinnung bei Öfen, effiziente LED-Beleuchtung: Kleine Schritte summieren sich. Eine Glaswerkstatt senkte den Energiebedarf, indem sie Brennzyklen intelligent bündelte und Restwärme zum Trocknen nutzte.
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